Staatssekretärin Daniela Behrens und Landrat Bernhard Reuter besuchen Sanitätshaus Sturm in Osterode

 

„Menschen mit Beeinträchtigungen, gesundheitlichen Einschränkungen oder mit Pflegebedarf,“ so Landrat Bernhard Reuter, „dürfen im ländlichen Raum nicht benachteiligt werden.“ Neben der ärztlichen und medikamentösen Behandlung sei daher die Beratung bei der Versorgung mit entsprechenden Hilfsmitteln, Produkten oder Therapien ein wichtiger Baustein innerhalb der Gesundheitsregion Göttingen.

Keine Benachteiligung für Personen mit Beeinträchtigungen im ländlichen Raum

„Menschen mit Beeinträchtigungen, gesundheitlichen Einschränkungen oder mit Pflegebedarf,“ so Landrat Bernhard Reuter, „dürfen im ländlichen Raum nicht benachteiligt werden.“ Neben der ärztlichen und medikamentösen Behandlung sei daher die Beratung bei der Versorgung mit entsprechenden Hilfsmitteln, Produkten oder Therapien ein wichtiger Baustein innerhalb der Gesundheitsregion Göttingen.

Zusammen mit der Staatssekretärin des Niedersächsischen Ministeriums für Arbeit, Wirtschaft und Verkehr, Daniela Behrens, Vertretern der lokalen Wirtschaft und SPD-Kreistagskandidat/innen besuchte er das Sanitätshaus Sturm in Osterode.

Geschäftsführer Peter Schönfelder stellte die Entwicklung des Unternehmens seit seiner Gründung im Jahre 1945 als „Kunstgliederbau“ mit 6 Mitarbeitern bis zum heutigen Angebot an technischen, pflegerischen und beratenden Leistungen mit mehr als 70 Mitarbeitern an 6 Standorten vor. Dabei verwies er auf die breite Berufspalette in seiner Firma, die vom Orthopädietechniker über die Pflegekräfte und Physiotherapeutin bis zum Einzelhandelskaufmann reicht. Mit jährlich 6 bis 8 Auszubildenden werde versucht, künftige Fachkräfte für die verschiedenen Aufgabenbereiche zu gewinnen. Neben handwerklichem Geschick werde dabei ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und Teamfähigkeit bei der Zusammenarbeit mit Patienten, Angehörigen, Ärzten und Pflegepersonal verlangt.

Landrat Bernhard Reuter verwies auf den Gesundheitscampus Göttingen und sein Bemühen, eine Fachhochschule einzurichten, in der Führungskräfte im Pflegedienst, der Orthobionik und der Orthopädietechnik ausgebildet werden. Bedarf, so waren sich alle Anwesenden einig, bestehe bereits jetzt und werde angesichts der demographischen Entwicklung weiter anwachsen.

Als Niedersächsische Staatssekretärin sei sie in ihrem Ministerium unter anderem auch für die elektronische Vernetzung von personenbezogenen Daten zuständig. Leider erschweren aber Datenschutzgründe eine optimale Nutzung und Vernetzung und damit „schlankere“ Verwaltungsstrukturen. Neue Ideen und Projekte in diesem Bereich hätten jedoch gute Aussichten auf Förderung.

Deutschland und Niedersachsen sei insgesamt auf einem guten Weg, Menschen mit Beeinträchtigungen oder Behinderung die Teilhabe am gesellschaftlichen und öffentlichen Leben zu ermöglichen. Zunehmende Barrierefreiheit u.a. bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, verbesserte technische Hilfsmittel in Bezug auf eine selbständige Lebensführung auch im hohen Lebensalter und eine höhere gesellschaftliche Akzeptanz gelte es daher weiter zu entwickeln. Das Sanitätshaus Sturm, so das Fazit von Bernhard Reuter trage zu diesen Zielen wesentlich bei.